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Walter Model
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Otto Moritz Walter Model (* 24. Januar 1891 in Genthin, Provinz Sachsen; â 21. April 1945 bei Duisburg) war ein deutscher Heeresoffizier (ab 1944 Generalfeldmarschall) und wĂ€hrend des Zweiten Weltkrieges Oberbefehlshaber verschiedener Armeen und Heeresgruppen sowie 1944 kurzzeitig Oberbefehlshaber West. Aufgrund der von ihm befohlenen GrĂ€ueltaten gegen die Zivilbevölkerung wurde er von der Sowjetunion in die Liste der Kriegsverbrecher aufgenommen. Er galt unter Offizieren der Wehrmacht als AnhĂ€nger Hitlers und wurde in den deutschen StĂ€ben auch âHitlers Feuerwehrmannâ genannt, da er ab 1943 immer wieder an verschiedene, kritisch gewordene Punkte der (Ost-)Front geschickt wurde, um die Lage unter Kontrolle zu bringen.cite-ref-1[1]
Contents
âą Leben
âą Privatleben
⹠Persönlichkeit
âą Literatur
âą Weblinks
âą Einzelnachweise
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Leben
Kaiserreich und Erster Weltkrieg
Walter Model war der jĂŒngere Sohn des stĂ€dtischen Musiklehrers Otto Model und seiner Frau Maria, geborene Demmer.cite-ref-2[2]
In seiner Kindheit und Jugend besuchte er Schulen in Genthin, Erfurt und Naumburg. Seine Schullaufbahn endete mit dem Bestehen der AbiturprĂŒfung.cite-ref-3[3] Im Jahr 1909 trat Walter Model als Fahnenjunker in das Infanterie-Regiment âvon Alvenslebenâ (6. Brandenburgisches) Nr. 52 in Cottbus ein.cite-ref-4[4] Im selben Jahr besuchte er, nun als FĂ€hnrich, die Kriegsschule NeiĂe. Am 22. August 1910 wurde er zum Leutnant im I. Bataillon in Crossen ernannt.
Ernennungen/Beförderungen
âą 27. Februar 1909 Fahnenjunker
âą 19. November 1909 FĂ€hnrich
âą 22. August 1910 Leutnant
âą 25. Februar 1915 Oberleutnant
âą 18. Dezember 1917 Hauptmann
âą 1. Oktober 1929 Major
âą 1. November 1932 Oberstleutnant
âą 1. Oktober 1934 Oberst
âą 1. MĂ€rz 1938 Generalmajor
âą 16. MĂ€rz 1940 Generalleutnant
âą 26. Oktober 1941 General der Panzertruppe
âą 28. Februar 1942 Generaloberst
âą 30. MĂ€rz 1944 Generalfeldmarschall
Bei Beginn des Ersten Weltkriegs war Model Bataillonsadjutant; noch vor dem Jahresende wurde er Regimentsadjutant.
Am 25. Februar 1915 erhielt er die Beförderung zum Oberleutnant und wurde im Mai 1915 schwer verwundet. Ab April 1916 belegte Model einen Kurzlehrgang fĂŒr angehende Generalstabsoffiziere in Sedan und wurde â zurĂŒck an der Westfront â Adjutant bei der 10. Infanterie-Brigade und spĂ€ter Kompaniechef im Leib-Grenadier-Regiment âKönig Friedrich Wilhelm III.â (1. Brandenburgisches) Nr. 8. Hier wurde er abermals schwer verwundet. Nach seiner Genesung wurde Model am 7. Juni 1917 als Ordonnanzoffizier zur Obersten Heeresleitung (OHL) kommandiert. Dort wurde er dem Chef der Operationsabteilung zugeteilt und begab sich unter anderem auf eine Dienstreise in die TĂŒrkei. Am 18. November 1917 wurde er zum Hauptmann ernannt. Am 10. MĂ€rz 1918 wurde Model als Zweiter Generalstabsoffizier (Ibcite-ref-5[5]) zur Garde-Ersatz-Division und am 30. August 1918 als Ib zur 36. Reserve-Division versetzt.
Weimarer Republik
Nach dem Waffenstillstand vom 11. November 1918 marschierte die 36. Reservedivision ĂŒber Aachen nach Danzig zurĂŒck und wurde dort demobilisiert. Model meldete sich zu neuer Verwendung und wurde vom 19. Januar bis zum 19. Juli 1919 als Generalstabsoffizier beim XVII. Armee-Korps dem Grenzschutz Ost zugeteilt. Nach dem am 28. Juni 1919 unterzeichneten Frieden von Versailles wurde Danzig Freistaat und Model zur Reichswehrbrigade 7 in Westfalen versetzt. Im Auftrag löste Model ab September/Oktober 1919 im Baltikum widerstrebende Truppeneinheiten auf, vor allem die sogenannte Eiserne Division.cite-ref-6[6] Kurzzeitig tat er Dienst in MĂŒnster als Kompaniechef im II. Bataillon des Infanterieregiments 14. Im MĂ€rz 1920 wurde Model dem Kommandeur der Sicherungstruppen im Abschnitt II der âmilitĂ€risch verdĂŒnnten Zoneâ östlich des Rheins, im Bergischen Land, zugeteilt. Er ĂŒbernahm die MG-Kompanie im I. Bataillon des I.R. 14, die am 15. MĂ€rz 1920 nach Elberfeld-Barmen wegen schwerer Unruhen wĂ€hrend des Generalstreiks gegen den Kapp-Putsch verlegt wurde. Gegen die Ăbermacht der AufstĂ€ndischen musste Models Bataillon den RĂŒckzug der Reichswehrtruppen decken. Nach der Konsolidierung der Reichswehr im Oktober 1920 wurde Model 1921 Generalstabsoffizier im âgetarnten Generalstabâ in MĂŒnster.cite-ref-7[7] Im Oktober 1925 erfolgte die Versetzung zum 8. (PreuĂisches) Infanterie-Regiment und die Umsiedlung mit seiner Frau Herta nach Görlitz. Dort schrieb Model die biografisch-kriegsgeschichtliche Studie ĂŒber Gneisenau, die 1929 im Sammelband FĂŒhrertum publiziert wurde.cite-ref-8[8] Am 30. September 1928 wurde er als Generalstabsoffizier zur 3. Division nach Berlin versetzt und unterrichtete unter anderen auch die spĂ€teren Bundeswehr-Generale Hans Speidel und Adolf Heusingercite-ref-9[9] wĂ€hrend ihrer Generalstabsausbildung. 1929 wurde Model zum Major ernannt und im Jahr darauf zum Truppenamt in die Ausbildungsabteilung (T4)cite-ref-10[10] versetzt. Vom 20. August bis zum 1. Oktober 1931 befand sich Model auf einer Russlandreise im Rahmen der geheimen Beziehungen zwischen Reichswehr und Roter Armee. 1932 engagierte sich Model fĂŒr AktivitĂ€ten, um die âob der Arbeitslosigkeit verzweifelnde Jugend [âŠ]â weg von den in âgroĂen paramilitĂ€rischen VerbĂ€nden organisierten Gruppen [âŠ]â an die Reichswehr heranzufĂŒhren (Reichskuratorium fĂŒr JugendertĂŒchtigung).cite-ref-11[11] âEiner der Mitarbeiter des Reichskuratoriums, Oblt. a. D. Dr. Boysen, gewann die Ăberzeugung, Model sei aufgrund der ewigen Schwierigkeiten mit der SA-FĂŒhrung damals zum Gegner der NSDAP geworden.âcite-ref-12[12] Am 1. November 1932 wurde Model zum Oberstleutnant befördert.
Nationalsozialismus
Vorkriegszeit
Bald nach der MachtĂŒbernahme durch Hitler am 30. Januar 1933 löste die SA das âReichskuratoriumâ auf. Anfang November wurde Model als Bataillonskommandeur zum Infanterieregiment Nr. 2 nach Allenstein in OstpreuĂen versetzt. Am 1. Oktober 1934 wurde Model zum Oberst befördert und am 1. November 1934 Kommandeur des 2. (PreuĂisches) Infanterie-Regiments, ebenfalls in Allenstein. Model wurde am 15. Oktober 1935 zum Chef der neu eingerichteten technischen Abteilung im Generalstab des Heeres ernannt. Auf Models Anregung ging âdie Konstruktion eines motorisierten, gepanzerten InfanteriebegleitgeschĂŒtzesâ, das SturmgeschĂŒtz, zurĂŒck.cite-ref-13[13] Am 1. MĂ€rz 1938 wurde er zum Generalmajor und am 10. November 1938 zum Chef des Generalstabes des IV. Armeekorps in Dresden ernannt.
Zweiter Weltkrieg
Krieg gegen Polen und Frankreich
Den Zweiten Weltkrieg begann Model als Chef des Generalstabes des IV. Korps der 10. Armee des Generals Walter von Reichenau. Schon kurz nach dem Ende des Ăberfalls auf Polen, am 13. Oktober 1939, wurde Model vom Chef des Generalstabs des Heeres, General Franz Halder, als Chef des Generalstabes der neuen 16. Armee unter General Ernst Busch vorgesehen. In dieser Funktion nahm Model ab dem 10. Mai 1940 am Westfeldzug teil. Am 1. April 1940 war Model zum Generalleutnant befördert worden. Am 13. November 1940 wurde er Kommandeur der 3. Panzer-Division, eines wegen zahlreicher Abgaben nach Nordafrika in Auflösung befindlichen Verbandes, den er erst wieder einsatzfĂ€hig machen musste und ein halbes Jahr lang nach seinen Vorstellungen völlig umformte.
Am 31. Mai 1941 erhielt die 3. Panzer-Division Befehl zur Verlegung nach Ostdeutschland. In der Truppe dachte man an eine Verwendung als Grenzschutz. Mitte Juni 1941 bezog die Division BereitstellungsrĂ€ume in Polen, westlich des Bugs. âSeit April 1941 muĂ Model klar gewesen sein, was die Stunde geschlagen hatte.âcite-ref-14[14]
Krieg gegen die Sowjetunion
Nach dem Angriff auf die Sowjetunion am 22. Juni 1941 erzielten Models Panzer Anfang Juli 1941 den Durchbruch ĂŒber den Bug, nahmen an weiteren Gefechten teil und schlossen im September 1941 den Kessel von Kiew. Mit Wirkung vom 1. Oktober 1941 zum General der Panzertruppe befördert, erreichte ihn am 26. Oktober 1941 auf dem Weg nach Moskau die Nachricht von seiner Versetzung als Kommandierender General des XXXXI. Panzerkorps an den Mittelabschnitt der Ostfront. Beim Angriff auf Moskau gelangte Models Korps Anfang Dezember 1941 in eine Position nördlich der Hauptstadt. âAm 5. und 6. Dezember 1941 schlug jedoch der Gegner zurĂŒck.âcite-ref-15[15]
frontbogen-von-rschew Die 9. Armee, der Models XXXXI. Korps unterstellt war, wurde nach SĂŒdwesten auf Rschew abgedrĂ€ngt. Ăber ihren Oberbefehlshaber notierte Generalstabschef Halder: âStrauĂ kann nicht mehrâ. Model wurde am 16. Januar 1942 fĂŒr das Kommando ĂŒber die 9. Armeecite-ref-16[16] vorgesehen. Die Armee war im âBogen von Rschewâcite-ref-17[17] durch einen Zangenangriff von Konews Kalinin-Front und Schukows Westfront schon fast eingekesselt, als Model sich die Lage erlĂ€utern lieĂ. Am nĂ€chsten Tag stand Model in der Wolfsschanze erstmals Hitler gegenĂŒber: Er schlug eine KlĂ€rung der Lage durch eine Angriffsoperation vor. âHitler war perplex und sagte: âDann machen Sie es!ââcite-ref-18[18] Am 5. Februar 1942 war die Lage bereinigt â die abgeschnittenen Reste von drei sowjetischen Angriffsarmeen bedrohten jedoch in den groĂen Waldgebieten weiterhin den RĂŒcken der 9. Armee. Am 28. Februar 1942 wurde Model zum Generaloberst befördert und erhielt das Eichenlaub zum Ritterkreuz. Am 25. Mai 1942 wurde Model schwer verwundet. Am 7. August 1942 brach er seinen Genesungsurlaub in Dresden ab und flog wieder zur Front, âwo die Hölle los warâ.cite-ref-19[19] Die Schlacht endete am 26. September 1942 mit hohen Verlusten der sowjetischen Westfront. Gleichzeitig mit der Operation Uranus setzten die Sowjets unter Marschall Schukow am 24. November 1942 in der Operation Mars auch zum GroĂangriff am Rschew-Bogen an, der am 10. Januar 1943 mit dem nĂ€chsten Abwehrerfolg Models endete. Inzwischen schien selbst Hitler die RĂ€umung des âkrĂ€ftezehrenden Bogen von Rschewâ unumgĂ€nglich. Das âUnternehmen BĂŒffelâ organisierte Model als geordneten RĂŒckzug bis Ende MĂ€rz 1943.cite-ref-20[20] Am 3. April 1943 erhielt er das Eichenlaub mit Schwertern zum Ritterkreuz. Die schweren Schlachten um Rschew, die Model mit einem geglĂŒckten RĂŒckzug abschloss, begrĂŒndeten seinen Ruhm als âMeister der Defensiveâ. Die durch den RĂŒckzug eingesparten KrĂ€fte bestĂ€rkten Hitler in seinen PlĂ€nen zu einer Sommeroffensive 1943.
Im Krieg gegen die Sowjetunion realisierte Model in seinem Befehlsbereich die Taktik der verbrannten Erde; dies beinhaltete unter anderem die Vernichtung der russischen Ernte und die Deportation der Zivilbevölkerung nach Westen. Er kooperierte auch mit den Einsatzgruppen der Sicherheitspolizei und des SD.cite-ref-21[21] Vor allem fĂŒr seine Zeit als Kommandeur der 9. Armee ist eine âlaufende Zusammenarbeitâ mit der Einsatzgruppe B nachzuweisen.cite-ref-22[22] Entsprechend seinen GrĂ€ueltaten gegenĂŒber russischen Zivilisten wurde Model von der Sowjetunion auf die Liste der Kriegsverbrecher gesetzt.cite-ref-23[23]
Als Oberbefehlshaber der 9. Armee hatte Model eine SchlĂŒsselposition fĂŒr das Unternehmen Zitadelle, die dritte und letzte Sommeroffensive der Wehrmacht in Russland. Die deutschen Soldaten kamen aufgrund schwerer KĂ€mpfe nur langsam voran. Vom 5. bis zum 13. Juli 1943 fand im Rahmen des Unternehmens Zitadelle im Kursker Frontbogen die bis heute gröĂte Panzerschlacht der Geschichte statt, in der auf deutscher knapp ĂŒber 1000 und auf sowjetischer Seite mehrere tausend Panzer eingesetzt waren. Am 12. Juli 1943 ordnete Hitler an, die Offensive abzubrechen. Am 5. November 1943 wurde Model fĂŒr zwei Monate in die FĂŒhrerreserve versetzt. Das Kommando ĂŒber die 9. Armee ĂŒbernahm Josef Harpe.cite-ref-24[24]
Ernennung zum Generalfeldmarschall
Im Januar 1944 wurde Model von Adolf Hitler zum Oberbefehlshaber der Heeresgruppe Nord (Leningrad-Nowgoroder Operation) und am 30. MĂ€rz 1944 zum Generalfeldmarschall ernannt, bei gleichzeitiger Ernennung zum Oberbefehlshaber der Heeresgruppe Nordukraine. Als im Zuge der am 22. Juni 1944, dem 3. Jahrestag des deutschen Angriffs, beginnenden sowjetischen Sommeroffensive die Heeresgruppe Mitte zusammenbrach, löste Model Generalfeldmarschall Busch als Oberbefehlshaber der Heeresgruppe am 28. Juni 1944 ab. Den Befehl ĂŒber die Heeresgruppe Nordukraine gab er erst einen Monat spĂ€ter ab (Lwiw-Sandomierz-Operation). Nach dem gescheiterten Attentat vom 20. Juli 1944 bekundete Model gegenĂŒber Hitler seine LoyalitĂ€t und ĂŒbertraf damit alle anderen Ergebenheitsadressen deutscher GeneralfeldmarschĂ€lle.cite-ref-25[25] Er ignorierte Anfang August 1944 einen Haltebefehl von Hitler und inszenierte eigenmĂ€chtig einen Gegenangriff, der am 1. bis 4. August 1944 zur Panzerschlacht vor Warschau fĂŒhrte. Vier deutsche Panzerdivisionen kesselten fĂŒr alle ĂŒberraschend die sowjetische 2. Panzerarmee unter Alexei Iwanowitsch Radsijewski ein und verhinderten so den kurzfristigen Zusammenbruch der Ostfront.cite-ref-26[26] Im weiteren Verlauf des gleichzeitig stattfindenden und dann weiter andauernden Warschauer Aufstandes standen zeitweise im Raum um Warschau 13 sowjetische Armeen zwei deutschen gegenĂŒber, ohne vorzurĂŒcken.cite-ref-27[27]
Krieg im Westen
Nachdem sich Model bei verschiedenen Verwendungen in Russland den Ruf erworben hatte, in schwierigen Situationen Fronten stabilisieren zu können, wurde er am 16. August 1944 von Hitler von der Ostfront nach Berlin befohlen und zum Oberbefehlshaber West (OB West) ernannt bei gleichzeitiger Ăbernahme des Oberbefehls ĂŒber die Heeresgruppe B. Am 17. August 1944 erhielt er die Brillanten zum Ritterkreuz und traf noch am selben Tag an der Westfront ein. Seine Aufgabe dort war, die Lage zu festigen und Paris zu halten, doch handelte es sich zu diesem Zeitpunkt â nach der Schlacht um Falaise â bereits um eine zusammengebrochene Front. Da auch die Seine-Linie nicht mehr zu halten war, organisierte Model sofort den RĂŒckzug der deutschen Truppen aus Frankreich. Mit dem Abwehrerfolg bei Arnheim gelang die Stabilisierung der Front an der deutschen Grenze (Westwall). Zu seiner Entlastung und aus propagandistischen Zwecken wurde auf dem Posten des Oberbefehlshabers West sein VorgĂ€nger, Generalfeldmarschall Gerd von Rundstedt, am 5. September 1944 wieder sein Nachfolger.
Nach dem Scheitern der Ardennenoffensive im Dezember 1944 und dem Durchbruch der alliierten StreitkrĂ€fte ab MĂ€rz 1945 in das Reichsgebiet ĂŒber den Rhein wurde Models Heeresgruppe B im Ruhrkessel eingeschlossen.
Zusammenbruch des Reichs
Das Bild Walter Models in den letzten Kriegstagen ist zwiespĂ€ltig. Noch Ende MĂ€rz 1945 betonte er vor den ihm unterstellten GenerĂ€len und Offizieren: âDer Sieg der nationalsozialistischen Idee steht auĂer Zweifel, die Entscheidung liegt in unserer Hand!â.cite-ref-28[28] Er unterstĂŒtzte die Weisungen Heinrich Himmlers, mit unmenschlicher HĂ€rte gegen Deserteure vorzugehen. In Essen lieĂ er FahnenflĂŒchtige standrechtlich erschieĂen. In DĂŒsseldorf wurden der Kommandant der Schutzpolizei Franz JĂŒrgens und einige andere Personen, die sich im Rahmen der Aktion Rheinland eigenmĂ€chtig um Ăbergabeverhandlungen mit den bis an den Rhein vorgerĂŒckten amerikanischen StreitkrĂ€ften bemĂŒht hatten, von einem Standgericht, das von Model offenbar geduldet worden war, am 16. April 1945 abgeurteilt und erschossen. Model beschwor somit einerseits den Endsieg, andererseits hatte er jedoch die Aussichtslosigkeit der militĂ€rischen Lage erkannt und schlieĂlich zumindest teilweise zur Handlungsgrundlage genommen.
Model fĂŒhrte den âNerobefehlâ, die von Hitler angeordnete vollstĂ€ndige Zerstörung sĂ€mtlicher Industrie-, Verkehrs- und Versorgungseinrichtungen, im Ruhrgebiet zwar teilweise, aber nicht vollstĂ€ndig aus.cite-ref-29[29]
Er entschied sich eigenmĂ€chtig, seine Heeresgruppe aufzulösen. Seinen Stabschef Generalmajor Carl Wagener wies er an, die ganz jungen und die alten Soldaten sofort zu entlassen, damit sie als Zivilisten nach Hause zurĂŒckkehren konnten. Die ĂŒbrigen sollten sich innerhalb der nĂ€chsten drei Tage entscheiden, entweder ebenfalls heimzukehren, sich einzeln zu ergeben oder aber sich zur nĂ€chsten noch kĂ€mpfenden Truppe durchzuschlagen.cite-ref-30[30] Schon zwei Tage spĂ€ter, am 15. April 1945, spalteten die Alliierten den Kessel. Noch am selben Abend war der östliche Teil ĂŒberrannt. Models Truppe löste sich nun schnell auf. Da ihm der Gedanke an eine Kapitulation unertrĂ€glich war, lehnte er noch am 17. April das Angebot des US-Generals Matthew B. Ridgway ab, sich zu ergeben und so die Zivilbevölkerung zu schonen.
Tod
Am 21. April 1945 erschoss sich Walter Model im Speeâschen Wald,cite-ref-31[31] zwischen Wedau und Lintorf unweit der Sechs-Seen-Platte, denn fĂŒr ihn war schon der Gedanke einer Kapitulation als verantwortlicher Feldmarschall gegenĂŒber Bernard Montgomery oder den Amerikanern unvorstellbar.cite-ref-32[32] Seine verbliebenen Generalstabsoffiziere, Oberst Theodor Pilling, Oberstleutnant Roger Michael und Major Winrich Behr, begruben ihn, seinem Wunsch entsprechend, an Ort und Stelle.cite-ref-33[33] Den unterstellten Kommandeuren im Ruhrkessel hinterlieĂ er die nationalsozialistisch geprĂ€gte Botschaft: âUnter dem Druck der Kriegsereignisse zeigt sich, dass noch immer weite Kreise des deutschen Volkes und damit auch der Truppe vom jĂŒdischen und demokratischen Gift der materialistischen Denkweise verseucht sindâ.cite-ref-34[34] Das Vorbild des Offiziers sei entscheidend, um den Sieg der nationalsozialistischen Idee zu erzwingen. Am 26. Juli 1955 wurde Models Feldgrab mit Hilfe von Winrich Behr und im Beisein seines Sohnes Hansgeorg Model wiedergefunden und die Leiche exhumiert. Auf der KriegsgrĂ€berstĂ€tte Vossenack in der Nordeifel fand er seine letzte Ruhe. Sein Grab dort trĂ€gt die Nummer 1074. Die Grabplatte von Models Grab musste aufgrund Diebstahls mehrfach erneuert werden. Sein Nachlass befindet sich im Bundesarchiv-MilitĂ€rarchiv.cite-ref-35[35]
Privatleben
Am 12. Mai 1921 heiratete Model in Frankfurt am Main Herta Huyssen (* 4. Februar 1892 in Niederbreisig; â 5. Mai 1985 in Bonn).cite-ref-36[36] Aus dieser Ehe gingen zwei Töchter und ein Sohn hervor. Der Sohn Hansgeorg war spĂ€ter Brigadegeneral bei der Bundeswehr.
Alle drei Kinder Models wurden von Pastor Martin Niemöller getauft.cite-ref-37[37] Model und Niemöller waren seit 1923 miteinander bekannt und stimmten in vielem ĂŒberein. Model war evangelischer Christ und KirchgĂ€nger und hielt sich von den nationalsozialistischen, auch von Niemöller abgelehnten âDeutschen Christenâ fern. Auch ab 1929 in Berlin war Niemöller ein gern gesehener Gast im Hause Model.
Einem breiteren Publikum wurde die Person Models durch den englisch-amerikanischen Spielfilm âDie BrĂŒcke von Arnheimâ aus dem Jahr 1977 bekannt, in dem die Ereignisse um die alliierte Operation Market Garden behandelt werden. Darin wird Model von dem österreichischen Schauspieler Walter Kohut dargestellt.
Model als Armeekommandeur
Model hatte als Armeekommandeur eine Verteidigungsstrategie, die von anderen Kommandeuren abwich. Bei der Lagebeurteilung setzte er auf Informationen, die sich auf Quellen und AufklĂ€rung an der Front stĂŒtzten, anstatt sich auf Berichte von Analysten von Abteilung Fremde Heere Ost zu verlassen. Er setzte auf eine durchgehende Frontlinie, egal wie dĂŒnn sie besetzt war. Er bildete taktische Reserven, um einen Durchbruch zu verhindern, abzuriegeln und, falls notwendig, zu bereinigen. Er zentralisierte die ArtilleriefĂŒhrung und -kontrolle. Model organisierte seine Artillerie in speziellen Bataillonen, die direkt den Divisions- und Korpskommandeuren unterstellt waren, wĂ€hrend die Artillerie normalerweise auf die einzelnen Regimenter verteilt war. Er wĂ€hlte diese Organisation, um die maximale Feuerkraft auf einen Punkt lenken zu können. Er lieĂ mehrere statische Verteidigungslinien vorbereiten, um den Vormarsch des Feindes zu verzögern. Model ignorierte dabei Hitlers Befehl, der verbot, mehrere Verteidigungslinien zu errichten.cite-ref-38[38]
Persönlichkeit
Heinz Guderian beschrieb Model als âkĂŒhnen, unermĂŒdlichen Soldatenâ. In der Tat war Model ein rastloser, unentwegt hart arbeitender Offizier. Er wurde von vielen als sehr ehrgeizig, dabei doch immer kompetent eingeschĂ€tzt. DarĂŒber hinaus galt Model als ein sehr unbequemer Mensch, der sich nicht scheute, seine Meinung â auch Vorgesetzten oder Hitler persönlich â zu sagen.cite-ref-39[39] Friedrich Wilhelm von Mellenthin erwĂ€hnte sein hitziges und oft unberechenbares Temperament.cite-ref-40[40] Bei der Ăbernahme neuer Kommandos kam es oft zu Beleidigungen, so zum Beispiel 1944, als Model Georg von KĂŒchler als Oberbefehlshaber der Heeresgruppe Nord ablöste.cite-ref-41[41] Sein Umgang mit untergebenen Offizieren und auch mit gleichrangigen Befehlshabern war ruppig und harsch, weshalb er gefĂŒrchtet und bisweilen gehasst wurde. Model war einer der wenigen Offiziere, die es riskierten, Hitler in Fragen der KriegsfĂŒhrung zu widersprechen.cite-ref-42[42]
Model versuchte stets demonstrativ als unpolitischer Soldat aufzutreten. Damit erreichte er jedoch das genaue Gegenteil, so dass er zuletzt sogar unter Offizieren der Wehrmacht als ĂŒberzeugter AnhĂ€nger Hitlers galt. Dementsprechend Ă€uĂerte er sich â wie viele andere GenerĂ€le auch â abfĂ€llig ĂŒber das am 20. Juli 1944 auf Adolf Hitler verĂŒbte Attentat. Auch Models Sohn Hansgeorg beschrieb seinen Vater als loyalen Gefolgsmann Hitlers.cite-ref-43[43]
Typisch fĂŒr ihn war ein enormes Selbstbewusstsein, das bisweilen in SelbstĂŒberschĂ€tzung ausartete. Beispielhaft hierfĂŒr seien folgende Begebenheiten erwĂ€hnt: Als er Anfang 1942 das Kommando ĂŒber die 9. Armee an der linken Flanke der Heeresgruppe Mitte ĂŒbernahm, wurde er gefragt, wie viele MĂ€nner er (fĂŒr einen bevorstehenden Angriff) an VerstĂ€rkung mitgebracht habe. Seine Antwort: âMich!â.cite-ref-44[44] Als er von der alliierten Luftlandeoperation bei Arnheim erfuhr, dachte er, es handele sich um ein Kommandounternehmen, durch das er entfĂŒhrt werden sollte. Eine Marotte Models war, dass er ledige Offiziere nur ungern fĂŒr Orden oder Beförderungen vorschlug.
Auszeichnungen (Auswahl)
âą Eisernes Kreuz II. Klasse, 20. September 1914cite-ref-45[45]
âą Eisernes Kreuz I. Klasse, 19. Oktober 1915
⹠Ritterkreuz des Königlichen Hausordens von Hohenzollern mit Schwertern, 26. Februar 1917
âą Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes, 9. Juli 1941
âą Ritterkreuz mit Eichenlaub, 28. Februar 1942
âą Ritterkreuz mit Schwertern, 3. April 1943
âą Ritterkreuz mit Schwertern und Brillanten, 17. August 1944.
Literatur
âą Dermot Bradley: Model, Walter. In: Neue Deutsche Biographie. (NDB). Band 17. Duncker & Humblot, Berlin 1994, ISBN 3-428-00198-2, S. 597â598 (deutsche-biographie.de).
âą Robert Forczyk: Walter Model, 2011, ISBN 978-1-4728-0151-7.
âą Walter Görlitz: Model. Strategie der Defensive. Bastei LĂŒbbe, Bergisch Gladbach 1977, ISBN 3-404-00605-4.
âą Walter Görlitz: Model. Der Feldmarschall und sein Endkampf an der Ruhr. Universitas, MĂŒnchen 1989, ISBN 3-8004-1193-8.
âą Johannes HĂŒrter: Hitlers HeerfĂŒhrer. Die deutschen Oberbefehlshaber im Krieg gegen die Sowjetunion 1941/42. R. Oldenbourg, MĂŒnchen 2007, ISBN 978-3-486-57982-6, S. 648 f. (Kurzbiografie)
âą Joachim Ludewig: Walter Model â Hitlers bester Feldmarschall. In: Ronald Smelser, Enrico Syring (Hrsg.): Die MilitĂ€relite des Dritten Reiches. 27 biographische Skizzen. Ullstein Verlag, Berlin 1998, ISBN 3-548-33220-X, S. 368â386.
âą Samuel W. Mitcham Jr., Gene Mueller: Generalfeldmarschall Walter Model. In: Gerd R. UeberschĂ€r (Hrsg.): Hitlers militĂ€rische Elite. 68 LebenslĂ€ufe. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2011, ISBN 978-3-89678-727-9, S. 424â431.
âą Hansgeorg Model, Dermot Bradley (Hrsg.): Generalfeldmarschall Walter Model (1891â1945). Dokumentation eines Soldatenlebens. Biblio, OsnabrĂŒck 1991. ISBN 3-7648-1785-2.
âą Marcel Stein: Generalfeldmarschall Walter Model: Legende und Wirklichkeit. Biblio-Verlag, Bissendorf 2001, ISBN 3-7648-2312-7.
âą Marcel Stein: Generalfeldmarschall Walter Model: Eine Neubewertung. Biblio-Verlag, Bissendorf 2008, ISBN 3-7648-2312-7.
âą Marcel Stein: A Flawed Genius: Field Marshal Walter Model, a Critical Biography. Helion, 2008, ISBN 978-1-906033-30-9.
Weblinks
Commons
: Walter Model
â Sammlung von Bildern
âą Literatur von und ĂŒber Walter Model im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
âą Werke von und ĂŒber Walter Model in der Deutschen Digitalen Bibliothek
âą Axis Biographical Research: Personaldaten (englisch)
Einzelnachweise
cite-note-11. â Samuel W. Mitcham Jr., Gene Mueller: Generalfeldmarschall Walter Model. In: Gerd R. UeberschĂ€r (Hrsg.): Hitlers militĂ€rische Elite. 68 LebenslĂ€ufe. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2011, ISBN 978-3-89678-727-9, S. 424.
cite-note-22. â Walter Görlitz: Model. Strategie der Defensive. Bastei LĂŒbbe, Wiesbaden 1975, S. 10â12.
cite-note-33. â Marcel Stein: Generalfeldmarschall Walter Model: Eine Neubewertung. Biblio-Verlag, Bissendorf 2008, ISBN 3-7648-2312-7, S. 19.
cite-note-44. â Samuel W. Mitcham Jr., Gene Mueller: Generalfeldmarschall Walter Model. In: Gerd R. UeberschĂ€r (Hrsg.): Hitlers militĂ€rische Elite. 68 LebenslĂ€ufe. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2011, ISBN 978-3-89678-727-9, S. 424.
cite-note-55. â âDem Ib oblag bei den StĂ€ben die Bearbeitung der Ersatz- und Nachschubfragen, die Unterbringung der Truppe und deren Versorgung.â (Walter Görlitz: Strategie der Defensive â Model. Limes-Verlag, Wiesbaden / MĂŒnchen 1982, ISBN 3-8090-2071-0, S. 21.)
cite-note-66. â Walter Görlitz: Strategie der Defensive â Model. Limes-Verlag, Wiesbaden / MĂŒnchen 1982, ISBN 3-8090-2071-0, S. 26 f.
cite-note-77. â Walter Görlitz: Strategie der Defensive â Model. Limes-Verlag, Wiesbaden / MĂŒnchen 1982, ISBN 3-8090-2071-0, S. 32.: Ohne Kenntnis der Alliierten wurde âdie Verdreifachung der Armee im Falle der Reichsverteidigung geplant.â
cite-note-88. â Samuel W. Mitcham Jr., Gene Mueller: Generalfeldmarschall Walter Model. In: Gerd R. UeberschĂ€r (Hrsg.): Hitlers militĂ€rische Elite. 68 LebenslĂ€ufe. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2011, ISBN 978-3-89678-727-9, S. 425.
cite-note-99. â Walter Görlitz: Strategie der Defensive â Model. Limes-Verlag, Wiesbaden / MĂŒnchen 1982, ISBN 3-8090-2071-0, S. 39. Speidel und Heusinger waren nach dem Zweiten Weltkrieg am Aufbau der Bundeswehr beteiligt und ĂŒbernahmen Positionen in der NATO.
cite-note-1010. â Ranglisten des deutschen Reichsheeres, JahrgĂ€nge 1929 bis 1932, Verlag Mittler und Sohn Berlin S. 3.
cite-note-1111. â Walter Görlitz: Strategie der Defensive â Model. Limes-Verlag, Wiesbaden / MĂŒnchen 1982, ISBN 3-8090-2071-0, S. 44f.: âDie gröĂte Sorge bereiteten die rund 400 000 Mann zĂ€hlenden âSturmabteilungenâ (SA) und âSchutzstaffelnâ (SS) Hitlers [âŠ]â
cite-note-1212. â Walter Görlitz: Strategie der Defensive â Model. Limes-Verlag, Wiesbaden / MĂŒnchen 1982, ISBN 3-8090-2071-0, S. 45 f.
cite-note-1313. â Walter Görlitz: Strategie der Defensive â Model. Limes-Verlag, Wiesbaden / MĂŒnchen 1982, ISBN 3-8090-2071-0, S. 55.: Die Abteilung entwickelte âIdeen [âŠ] ĂŒber die schlachtentscheidende Rolle der in GroĂverbĂ€nden einzusetzenden Panzerwaffe in einem etwaigen neuen Kriegâ.
cite-note-1414. â Walter Görlitz: Strategie der Defensive â Model. Limes-Verlag, Wiesbaden / MĂŒnchen 1982, ISBN 3-8090-2071-0, S. 88.
cite-note-1515. â Walter Görlitz: Strategie der Defensive â Model. Limes-Verlag, Wiesbaden / MĂŒnchen 1982, ISBN 3-8090-2071-0, S. 103. Der General fĂŒgte sich in den RĂŒckzug: âWar dieser beim Angriff vorn gewesen, so war er jetzt beim ZurĂŒckgehen der Letzte in vorderster Linie angesichts des nachdrĂ€ngenden, frisch ausgerĂŒsteten Gegners.â (Walter Görlitz: Strategie der Defensive â Model. Limes-Verlag, Wiesbaden / MĂŒnchen 1982, ISBN 3-8090-2071-0, S. 104)
cite-note-1616. â Steven H. Newton: Hitlerâs Commander: Field Marshal Walter Model â Hitlerâs Favourite General. Da Capo Press, Cambridge 2006, ISBN 978-0-306-81399-3, S. 171 ff.
cite-note-1717. â Marcel Stein: Generalfeldmarschall Walter Model: Eine Neubewertung. Biblio-Verlag, Bissendorf 2008, ISBN 3-7648-2312-7, S. 96â102.
cite-note-1818. â Walter Görlitz: Strategie der Defensive â Model. Limes-Verlag, Wiesbaden / MĂŒnchen 1982, ISBN 3-8090-2071-0, S. 114.: âAls sich Model abgemeldet hatte, bemerkte Hitler gegenĂŒber General Schmundt: âHaben Sie das Auge gesehen? (Model trug gerne ein Monokel) Dem Mann traue ich es zu, daĂ er es schafft. Aber ich selber möchte nicht unter ihm dienen.ââ
cite-note-1919. â Walter Görlitz: Strategie der Defensive â Model. Limes-Verlag, Wiesbaden / MĂŒnchen 1982, ISBN 3-8090-2071-0, S. 124. Model wechselte vier Generale aus. Im Juli 1942 hatte im rĂŒckwĂ€rtigen Raum das Partisanen-Jagdunternehmen âSeydlitzâ stattgefunden (25. Juni â 27. Juli 1942).
cite-note-2020. â Walter Görlitz: Strategie der Defensive â Model. Limes-Verlag, Wiesbaden / MĂŒnchen 1982, ISBN 3-8090-2071-0, S. 133. Hier kam es zur umstrittenen RĂŒckfĂŒhrung auch von russischen Zivilisten und der Zerstörung von Infrastruktur, um dem Gegner das Nachsetzen zu erschweren.
cite-note-2121. â Samuel W. Mitcham Jr., Gene Mueller: Generalfeldmarschall Walter Model. In: Gerd R. UeberschĂ€r (Hrsg.): Hitlers militĂ€rische Elite. 68 LebenslĂ€ufe. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2011, ISBN 978-3-89678-727-9, S. 427.
cite-note-2222. â Marcel Stein, Generalfeldmarschall Walter Model. Eine Neubewertung. Biblio-Verlag, Bissendorf 2008, ISBN 3-7648-2312-7, S. VII.
cite-note-2323. â Steven H. Newton: Hitlerâs Commander: Field Marshal Walter Model â Hitlerâs Favourite General. Da Capo Press, Cambridge 2006, ISBN 978-0-306-81399-3, S. 216.
cite-note-2424. â Marcel Stein: Generalfeldmarschall Walter Model. Eine Neubewertung. Biblio-Verlag, Bissendorf 2008, ISBN 3-7648-2312-7, S. 119â116.
cite-note-2525. â Marcel Stein: Generalfeldmarschall Walter Model: Eine Neubewertung. Biblio-Verlag, Bissendorf 2008, ISBN 3-7648-2312-7, S. 2.
cite-note-2626. â Gesellschaft fĂŒr Sicherheitspolitik e. V., Karl-Heinz Frieser: Das zweite Wunder an der Weichsel, Die Panzerschlacht vor Warschau (August 1944) und ihre fatalen Folgen fĂŒr den Warschauer Aufstand., 12. Juni 2018
cite-note-2727. â Die Welt, Florian Stark: Vier Panzerdivisionen retteten die Ostfront, 1. August 2014
cite-note-2828. â Ernst Klee: Das Personenlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945. Fischer Taschenbuch Verlag, Zweite aktualisierte Auflage, Frankfurt am Main 2005, ISBN 978-3-596-16048-8, S. 413.
cite-note-2929. â Ian Kershaw: Das Ende. DVA, MĂŒnchen 2011, ISBN 978-3-421-05807-2, S. 422.
cite-note-3030. â IFDT (Information fĂŒr die Truppe â Zeitschrift fĂŒr Innere FĂŒhrung der Bundeswehr); deckungsgleich mit Information aus Interview des Bearbeiters mit einem ehemaligen Soldaten des âRuhrkesselsâ.
cite-note-3131. â forst-graf-spee/unser wald
cite-note-3232. â Derek S. Zumbro: Battle for the Ruhr: The German Armyâs Final Defeat in the West. Modern War Studies. Kansas 2006, ISBN 0-7006-1490-7, S. 378.
cite-note-3333. â Walter Görlitz: Strategie der Defensive. MĂŒnchen 1975, ISBN 978-3-404-00605-2, S. 311.
cite-note-3535. â Nachlass BArch N 6
cite-note-3636. â Samuel W. Mitcham Jr., Gene Mueller: Generalfeldmarschall Walter Model. In: Gerd R. UeberschĂ€r (Hrsg.): Hitlers militĂ€rische Elite. 68 LebenslĂ€ufe. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2011, ISBN 978-3-89678-727-9, S. 425.
cite-note-3737. â Walter Görlitz: Strategie der Defensive â Model. Limes-Verlag, Wiesbaden / MĂŒnchen 1982, S. 34.
cite-note-3838. â Steven H. Newton: Hitler's Commander: Field Marshal Walther Model â Hitler's Favorite General. Cambridge, Da Capo 2006, S. 197â206
cite-note-3939. â Samuel W. Mitcham Jr., Gene Mueller: Generalfeldmarschall Walter Model. In: Gerd R. UeberschĂ€r (Hrsg.): Hitlers militĂ€rische Elite. 68 LebenslĂ€ufe. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2011, ISBN 978-3-89678-727-9, S. 424â427.
cite-note-4040. â Friedrich Wilhelm von Mellenthin: Deutschlands Generale des Zweiten Weltkriegs. Bastei LĂŒbbe, Bergisch Gladbach 1980, ISBN 3-404-65027-1, S. 155.
cite-note-4141. â Marcel Stein, Generalfeldmarschall Walter Model. Eine Neubewertung. Biblio-Verlag, Bissendorf 2008, ISBN 3-7648-2312-7, S. 119â123.
cite-note-4242. â Marcel Stein: Generalfeldmarschall Walter Model: Eine Neubewertung. Biblio-Verlag, Bissendorf 2008, ISBN 3-7648-2312-7, S. 2.
cite-note-4343. â Hansgeorg Model, Dermot Bradley: Generalfeldmarschall Walter Model (1891â1945) Dokumentation eines Soldatenlebens. Biblio Verlag, OsnabrĂŒck 1991, ISBN 3-7648-1785-2, S. VIII und Marcel Stein: Generalfeldmarschall Walter Model. Eine Neubewertung. Biblio-Verlag, Bissendorf 2008, ISBN 3-7648-2312-7, S. 8.
cite-note-4444. â Steven H. Newton: Hitlerâs Commander: Field Marshal Walter Model â Hitlerâs Favourite General. Da Capo Press, Cambridge 2006, ISBN 978-0-306-81399-3, S. 176.
cite-note-4545. â Auch zu den folgenden Orden Johannes HĂŒrter: Hitlers HeerfĂŒhrer. Die deutschen Oberbefehlshaber im Krieg gegen die Sowjetunion 1941/42, Oldenbourg, MĂŒnchen 2007, ISBN 978-3-486-57982-6, S. 649 (abgerufen ĂŒber De Gruyter Online).